Liebe Mitglieder,
vieles hat sich seit dem letzten WINet Newsletter an der Situation verändert, vieles aber auch nicht: Weiterhin bestimmen Videokonferenzen und Homeoffice den Alltag der meisten Wirtschaftsinformatiker*innen. Das muss aber nicht zwingend immer was schlechtes sein: Bei den letzten beiden WINet-Veranstaltungen konnten diesem Umstand geschuldet auch vermehrt Mitglieder teilnehmen, die das schöne Münster mittlerweile verlassen haben. Sowohl beim letzten "Online-Stammtisch", als auch bei "WINDS 2020 - Virtual Edition" gab es daher Teilnehmer aus ganz Deutschland (bzw. sogar auch internationale Teilnehmer). Für uns als Verein sind die Vorzüge von virtuellen Veranstaltungen definitiv eine Lehre, die wir für die Zeit "nach Corona" mitnehmen werden.
Jetzt gibt es aber erst einmal wieder die News rund um das Thema Wirtschaftsinformatik in Münster für euch zusammengefasst! Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns einfach eine Mail an winet@wi.uni-muenster.de oder schickt uns eine Nachricht auf Facebook, Twitter oder LinkedIn!
Viel Spaß mit den News, viele Grüße, und - am allerwichtigsten - bleibt gesund!
Christian Horstmann, Christian Kalla und Ole Friedrich
News aus dem WINet
Stammtisch in entspannt-virtueller Atmosphäre
Im Oktober haben wir zum ersten mal einen Stammtisch virtuell durchgeführt. Die Teilnehmer waren dabei über ganz Deutschland verstreut, von Hamburg bis München. Der Stammtisch stand unter dem Motto "Alles, außer Corona". Dass sich an diese Themenvorgabe nur etwa für die ersten siebzehn Minuten gehalten wurde, hat der guten Stimmung in keiner Weise geschadet. Auch wenn wir uns schon wieder auf den nächsten Stammtisch in einer von Münsters schönen Kneipen freuen, werden wir das Format des virtuellen Stammtisches auf jeden Fall auch weiterhin in unser Programm einbinden!
WINDS 2020
Auch unsere jährliche Veranstaltung "WI'ler nach dem Studium" musste dieses mal über Zoom stattfinden, was allerdings den Vorteil hatte, dass wir auch Referenten außerhalb von Münster einladen konnten. So haben neben Tobias Heide aus Münster (den viele von euch sicherlich noch als WINet-Vorstandsmitglied kennen) auch Lea Anlauf aus Hamburg und Christian Tübing aus der Schweiz über dreißig Student*innen von verschiedenen Möglichkeiten berichtet, die man als "WI'ler nach dem Studium" in der (Arbeits-)Welt hat. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen und besonders natürlich bei Tobias, Lea und Christian für die spannenden Berichte und Diskussionen!
Das etwas andere Auslandssemester
Mittlerweile ist die Corona-Pandemie Teil unseres alltäglichen Lebens. Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen sind nur zwei Aspekte des "new normal". Dies war natürlich nicht immer so, noch Anfang dieses Jahres hatten viele von uns große Pläne für 2020. So auch Sönke, Masterstudent aus Münster und WINet-Mitglied. Sönke wurde durch den WINet-Fördertopf für ein Auslandssemester an der Griffith University in Australien unterstützt. Auch wenn seine Zeit dort schlussendlich deutlich anders verlaufen ist als geplant, zieht Sönke trotzdem eine positive Bilanz. Für das WINet hat er einen Erfahrungsbericht geschrieben, der gleichzeitig auch als guter Rückblick auf die chaotische Zeit im Frühjahr 2020 dient: zum Bericht
News unserer Mitglieder
BBHT: Blogreihe „Trends“ – Zukunft der Universalbanken
Digitales Arbeiten wurde insbesondere in diesem Jahr für viele Unternehmen ein Muss. BBHT hat ebenfalls dank digitalem Arbeiten diese besondere Zeit sehr gut meistern können. Doch auch bereits vor der Corona-Pandemie stellte die Digitalisierung Unternehmen vor neue Herausforderungen. So verändern sich im Rahmen der Digitalisierung auch die Anforderungen an Banken. Deshalb haben wir in unserer Blogreihe „Trends“ die Zukunft der Universalbanken thematisiert. Bekanntlich stehen Daten und Kommunikationswege in der heutigen Zeit oftmals orts- und zeitunabhängig zur Verfügung und können durch mobile Endgeräte jederzeit abgefragt, bearbeitet, veröffentlicht und genutzt werden. Das Filialnetz der klassischen Universalbanken hat seit dem Jahre 2000 um mehr als 27% abgenommen (KFW, Stand 2019). Unterm Strich bedeutet das, dass die hier verfügbaren eher traditionellen Kommunikationswege den Anforderungen der „digital-denkenden“ Kunden nicht mehr gerecht werden. Welchen weiteren Herausforderungen Banken im Zuge der Digitalisierung gegenüberstehen und welche Lösungsansätze in Form von Geschäftsmodellen existieren erfahrt ihr hier: zum Beitrag
Zweitag: Was ist besser: Design Thinking vs. Design Sprint?
Die Entwicklung von digitalen Produkten mit einer guten User Experience wird zunehmend wichtiger, auch bei B2B-Geschäftsmodellen. Im Rahmen der Produktkonzipierung müssen Digitalteams genau verstehen, welche Probleme ein Produkt konkret lösen soll und welche nicht. Diese Sichtweise, das nutzerzentrierte Design, findet in der modernen Arbeitswelt in vielen Unternehmen Anwendung. In der Praxis stößt man dabei auf zwei ähnliche Begriffe, hinter denen sich aber etwas unterschiedlichste Methoden verbergen: Design Thinking und Design Sprints. Wir erklären Ihnen, was sich dahinter verbirgt: zum Beitrag
viadee: KI-Services orchestrieren [Eine Design Pattern-Sammlung]
Die viadee lädt zur Diskussion über die Einbettung von KI in Geschäftsprozesse ein. Auch hier kann BPMN eine schöne Brücke zwischen zwei Disziplinen bilden und Machine-Learning-Abläufe und Rahmenbedingungen für Entscheidungsträger und insb. Process Owner nachvollziehbar machen: zum Beitrag. Feedback und Ergänzungen sind herzlich willkommen (via Github).
bpc: Künstliche Intelligenz im SAP-Umfeld
Hinter dem Begriff Künstliche Intelligenz verbirgt sich heute mehr als nur eine Science-Ficition-Fantasie: Im alltäglichen Leben finden intelligente Systeme bereits Anwendung als Sprachassistenten, Smart-Home-Technologien oder Bilderkennungssysteme. Dahinter stecken selbstlernende Algorithmen, die eigenständige Problemlösungen erbringen, indem sie bestimmte Entscheidungsstrukturen erlernen und durch den Einsatz von Trainingsdaten optimiert werden. bpc fokussiert sich vor allem auf den Einsatz von Machine Learning sowie deren Teilbereich des Deep Learnings. Ziel ist die tiefgehende Analyse unternehmensrelevanter Datenmengen zur Wissensgenerierung und der verbesserten Entscheidungsfindung, wie auch dem Support operativer Arbeitsprozesse zur Entlastung der eigenen Mitarbeiter: zum Beitrag
cronos: Innovation im Abo
Kunden werden heute zu Fans einer Marke, oder nicht. Kunden der Generation Z fragen sich mehr und mehr: Was kann die Marke für mich tun? Wir tragen als führender Anbieter von Customer Experience Lösungen dazu bei unseren Kunden bei einem der wichtigsten Schritte im Rahmen der digitalen Transformation zu helfen. Wir nehmen Customer Experience ernst und unterstützen unsere Kunden und Partner von der Einführung kleiner AddOns bis hin zur Einführung komplexer und umfänglicher Customer Experience Prozesse und -Systeme. Hierbei ist unser Ziel: Customer Experience für jeden erschwinglich machen. Mit unseren Software-as-a-Service-Lösungen gestalten sie mit und erhalten innovative Customer-Experience-Produkte zum monatlichen Mietpreis im „alles drin“-Paket ohne kostspielige Einführungsprojekte. Unsere innovative Omnichannel-Lösung „cxLive“ ist dabei nur der Beginn einer spannenden Customer Experience Reise. Innovation im Abonnement. Mehr unter https://cronoscx.de/
mindsquare: IT Consulting bei mindsquare – Dein Blick hinter die Kulissen!
Sicher sind dir die Begriffe „Consulting“ oder „Beratung“ im Kontext der Berufswelt nicht unbekannt. Doch was bedeutet es überhaupt als „Consultant“ oder „Berater/in“ zu arbeiten? Was steckt dahinter? In unserem neusten Blogbeitrag erklärt dir unser IT Consultant Florian Albrecht, wie ein Arbeitstag bei ihm aussehen kann. Du erhältst einen Einblick in sein aktuelles Kundenprojekt (inkl. Coding im SAP-System), welche Methoden er anwendet, um seinen Arbeitsalltag zu strukturieren u.v.m.!: zum Beitrag
News der WWU
Prof. Dr. Gottfried Vossen ist neuer Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Seit dem 1. Oktober 2020 ist Prof. Dr. Gottfried Vossen neuer Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU Münster. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Theresia Theurl an, die dem Fachbereich zuvor sechs Jahre lang als Dekanin vorstand. Prof. Dr. Gottfried Vossen übernahm 1993 den Lehrstuhl für Informatik im Institut für Wirtschaftsinformatik der WWU. Zuvor war er Professor für Informatik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2004 ist Prof. Dr. Vossen Direktor des European Research Center for Information Systems, einem internationalen Netzwerk von Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern die auf dem Gebiet der Informationssysteme tätig sind. Während seiner Zeit an der WWU hatte er unter anderem Gastprofessuren an der Karlstad Universitet in Schweden, der Marmara Universität in Istanbul und am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam inne. Er ist seit 2012 Fellow der Gesellschaft für Informatik e.V.; an der University of Waikato in Hamilton, Neuseeland hält er seit 2013 ein Honorary Professorship. Von 2004-2005 stand Prof. Vossen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bereits als Dekan vor: zum Beitrag
Im Namen des ganzen WINet's wünschen wir unserem langjährigen Mitglied, Herrn Prof. Dr. Vossen, einen guten Start und alles Gute für diese neue Aufgabe!
Nature-Artikel: KI findet fast zwei Milliarden Bäume in der Wüste 
Ein Team von Forscherinnen und Forschern, darunter Fabian Gieseke vom Institut für Wirtschaftsinformatik der WWU Münster, konnte mehr als 1,8 Milliarden Bäume und Büsche in der Westsahara und der Sahelzone ausmachen. Das teils sehr trockene Gebiet umfasst etwa 1,3 Millionen Quadratkilometer. Für ihre Analyse, die am 14.10.2020 in Nature erschien, hat das internationale Team mehr als 11 000 Satellitenbilder ausgewertet: zum Beitrag
Solidarität mit Studierenden in Not
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) führt den Corona-Notfonds für Studierende im Wintersemester weiter. Angesichts steigender Infektionszahlen und den daraus folgenden Beschränkungen erneuerten das Rektorat, die Stiftung Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Universitätsgesellschaft Münster e. V. und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) den Spendenaufruf für die Unterstützung von Studierenden in Not. "Viele Studentenjobs, zum Beispiel in der Gastronomie, fallen durch den aktuellen Lockdown weg", erläutert Petra Bölling, Leiterin der Stabsstelle Universitätsförderung und Koordinatorin des Fonds. "Dadurch wird es wieder mehr Studierende geben, die in finanzielle Not geraten.": zum Beitrag
- Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.